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Zeitreise 2011

Zeitreise

"Von der Steinzeit bis zur Zukunft"

Bonefeld am Sportplatz   28. und 29. Mai 2011

Erlös:   1400,00 Euro 

350,00 Euro Kinderhospiz Regenbogenland Düsseldorf

350,00 Euro Kinderhospiz Balthasar Olpe

350,00 Euro Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden

350,00 Euro Kinderhospiz Sterntaler Speyer 

Am Anfang stand die Idee, als Motto für die nächste Benefizveranstaltung eine Zeitreise umzusetzen: Von der Steinzeit bis in die Zukunft. Schnell war klar, dass dies die größte der bisherigen Benefizveranstaltungen der Aktion Glückliche Kinder werden würde. Als Privatpersonen ohne jegliches Startkapitkal, dafür aber mit viel Selbstvertrauen in die eigene Schaffenskraft und dem Wissen, dass es viele Menschen gibt, die einen bei solchen Vorhaben unterstützen, gingen wir es an. Das Schema war von den drei vorhergehenden Benefizveranstaltungen bekannt: Zu organisieren waren ein Gelände, Teilnehmer, Helfer, Sponsoren und Werbung, und nicht zuletzt sollten erneut die Kinderhospize eine Möglichkeit zur Präsentation erhalten.

Mit dem alten Sportplatz fand sich direkt vor der Haustür schon bald ein ideales Gelände, und auch die Kinderhospize gaben innerhalb von drei Tagen ihre Zusage zur Teilnahme. Bei den Teilnehmern betraten wir jedoch völliges Neuland, da hieß es im Internet zu recherchieren und anzuschreiben. Weder waren die Strukturen der Vereine bekannt noch deren Möglichkeiten oder Standorte. Schnell weitete sich die Suche nach Köln, Frankfurt, Mainz und Trier aus, für Wikinger sogar bis nach Dänemark, dies leider jedoch vergeblich. Eine Science Fiction Gruppe setzte sich gar aus halb Europa zusammen. Und so erwies sich die mit ca. sechs Monaten scheinbar große Vorlaufzeit doch noch als zum Teil zu kurzfristig - viele Vereine, die für die Zeitreise geeignet gewesen wären, planen ein Jahr und mehr voraus.


Unser Ortsbürgermeister Herr Claus Gördes begrüßte die Teilnehmer und die Besucher.
Unsere Schirmherrin des Vereines Frau Sabine Bätzing-Lichtentäler MdB eröffnete die Veranstaltung. 

Das bei der Eröffnung dennoch so hochkarätige Teilnehmer sich fanden, war nicht allein unser Verdienst. Sie alle wollten und haben sich in den Dienst der Begleitung sterbender Kinder gestellt. Ebenso erklärten sich viele persönliche Freunde bereit an der Grillstation zu helfen, Getränke und Kaffee zu verkaufen oder sich als Springer zu engagieren. Unterschätzt habe ich jedoch etwas die Fülle der notwendigen Bereitstellungen im unmittelbaren Vorfeld der Benefizveranstaltung. Gerade hier zeigte sich aber ebenfalls eine unglaubliche Hilfsbereitschaft. Auch Werbung wurde vielfältig gemacht und die Presse engagierte sich bereits im Vorfeld wie nie.

Die Benefizveranstaltung selbst lief ab wie geplant, auch das Wetter meinte es an beiden Tagen gut mit uns. Lediglich das parallel stattfindende Schulfest kostete uns einige Besucher. Alle vier Kinderhospize waren am Samstag mit Informationsständen zugegen, am Sonntag war das Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden alleine dabei. Jeweils vier Vorführungen von Römern, Kelten, Hunnen, Grenadieren, Rittern und einem Indianerhäuptling samt Pferd sorgten für Kurzweil. Die Vertreter aus der Jungsteinzeit, dem amerikanischen Bürgerkrieg, der Landwirtschaft, von den Modellbauschiffen, den Fernlenk-Trucks und vom Lazarett machten am eigenen Platz Vorführungen. Spiele und Bastelarbeiten für Kinder und manch interessierten Erwachsenen rundeten das Geschehen ab. Die Teilnehmer selbst amüsierten sich abends am Lagerfeuer, beim Hufeisenwerfen und beim Geburtstagfeiern. Und als ich am Sonntag morgen um sechs Uhr wieder auf das Gelände kam, genoss unser Indianerhäuptling die ersten Sonnenstrahlen und ein Römer hatte vergessen ins Zelt zu gehen. Grenadiere schliefen auf Strohballen und aus den Lagerfeuern stieg der letzte Rauch auf. Auch das gehört zu so einer Veranstaltung.

Gruppenfoto folgt

die einzelnen mitwirkenden Vereine und die privaten Teinehmer werden mit Bildern in " Zeitreise Bilder " vorgestellt.

Beim abschließenden Gruppenfoto dankte ich den Teilnehmern und erzählte ihnen noch von der Arbeit und dem Leben im Kinderhospiz. Bei dieser Gelegenheit bekundeten alle, jederzeit wieder zur Verfügung zu stehen, und die Repräsentanten vom Kinderhospiz Bärenherz aus Wiesbaden drückten ihre Freude über die hohe Spendenbereitschaft während der Aktion aus.
Wir von der Aktion Glückliche Kinder sind froh, dass wir die Benefizveranstaltung erfolgreich und ohne Unfälle, Störungen oder Diebstahl über die Bühne gebracht haben. Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung und vor allem durch die große Hilfsbereitschaft zahlreicher Einzelpersonen und Vereine. Nur wenn alles zusammenpasst - finanzielle Unterstützung, Hilfestellungen, Teilnehmer und Helfer - ist so eine Benefizveranstaltung überhaupt machbar. Wir haben bei den Ausgaben gespart, wo es nur ging, und so können auch wir das verbleibende Geld von insgesamt 1400,00 Euro den Kinderhospizen spenden. Das Geld wird dringend benötigt, um diese Institutionen zu erstellen und ihre Arbeit zu ermöglichen. Persönlich finde ich jedoch, dass die Vermittlung des Wissens um ihre Arbeit - die Begleitung sterbender Kinder, die Hilfestellung für die Eltern, das Auffangen der Geschwisterkinder und letztendlich der Beistand in der Trauer - ein besonders wichtiger Bestandteil dieser Benefizveranstaltung war. Kinderhospize haben sich schon sehr geöffnet und wir von der Aktion Glückliche Kinder sind dankbar, ihnen mit jeder Benefizveranstaltung ein Forum zur Präsentation bieten zu können.
Mein Dank und der aller vier beteiligten Kinderhospize gilt allen, die mitgeholfen haben sowie allen Spendern.

Danke für die Unterstützung
Hans Wallner